Prepper Training

zum Schutz in Krisenzeiten

 

Du hast bestimmt schon einmal den Ausdruck Prepper gehört? Weißt aber nicht genau, was er bedeutet? Das Wort lässt sich vom englischen „to be prepared“ (bereit sein) ableiten. Ein Prepper lebt nach der Philosophie, mit sehr individuellen Maßnahmen sein Überleben während Krisenzeiten sicherzustellen.

 

Viele Leute glauben, dass Prepper paranoide Leute oder religiöse Extremisten sind, die nur darauf warten, dass der Weltuntergang eintritt, aber das stimmt nicht. Prepper sind nicht verrückt, Prepper sind normale Leute, die ihre Familien auf eine Krise vorbereiten wollen.

 

Die Medien zeigen oft ein falsches Bild von Preppern. Prepper konzentrieren sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis. Sie sind in der Lage auf jede erdenkliche Situation zu reagieren. Die Gesellschaft neigt dazu, sich negativ über das Denken und Handeln von Preppern zu äußern, aber was ist falsch an der Annahme mit realistischen Möglichkeiten auf jede Art von Krise zu reagieren, die eintreten könnten?

 

Was genau ist ein Prepper?

 

Ein Prepper kümmert sich mit Verantwortung um seine Familie, um sie in einer schwierigen Zeit zu schützen. Prepper sind für alles vorbereitet, was passieren kann, einschließlich Naturkatastrophen, technische Katastrophen oder wirtschaftliche Katastrophen und/oder andere unkontrollierbare Ereignisse. Durch die erworbenen Fähigkeiten und Vorbereitungen ist die Überlebenschance größer als bei jemandem, der sich nicht vorbereitet hat. Prepper glauben, an die Pflicht ihre Familie in einer Notlage zu schützen. Du auch?

 

Prepper sind für eine Vielzahl von Notfällen, wie zum Beispiel Erdbeben, Sturmfluten oder einen wirtschaftlichen Zusammenbruch vorbereitet. Sie sind in der Lage das Leben ihrer Familie aufrecht zu halten, sie in Sicherheit zu bringen und an die schwierige Situation anzupassen. Prepper stellen immer sicher, dass sie ausreichend Wasser, Nahrung und Vorräte haben, um zu überleben, wenn ein Unglück eintrifft.

 

Warum bereiten sich Prepper vor?

 

Es gibt unzählige Gründe warum ein interessierter Bürger ein Prepper wird. Eine Tatsache ist, dass Lebensmittelgeschäfte, bei Katastrophen oder Pandemien, keine ausreichende Versorgung der Bevölkerung sicherstellen können. Sobald die Regale leer sind, muss jede Person eigenverantwortlich das Überleben der Familie und das eigene sicherstellen.

 

Die hauseigenen Lebensmittel in der Küche reichen in der Regel für 3 – 5 Tage. In einer Krisenzeit kann es ebenfalls schwierig werden frisches Trinkwasser zu bekommen. Erste-Hilfe-Material, Medikamente und andere lebenswichtige Dinge werden auch sehr schwer zu bekommen sein.

 

Bei Katastrophen von sehr großem Ausmaß kann die staatliche Hilfe Dich und Deine Familie verzögert erreichen. Es gibt leider keine Garantie dafür, dass Deiner Familie schnell geholfen werden kann. Wenn ein ganzes Land von einer Krise betroffen ist, kann es passieren, dass die Hilfe nicht ankommt. Ein Prepper hat eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit, da er nicht vom öffentlichen System abhängig ist.

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Finanz- und Wirtschaftswelt schnell ins schwanken geraten kann. Auch das ist ein Grund für viele Menschen ein Prepper zu werden. Der Grundgedanke ist die Vorbereitung auf einen Zusammenbruch des öffentlichen Systems.

 

Prepper und ihre Familien haben in allen erdenklichen Krisen Essen auf dem Tisch, während andere Familien für ihr Essen kämpfen müssen. Die schlimmsten Dinge passieren, wenn man sie am wenigsten erwartet. Dies ist der offensichtlichste Grund warum sich Prepper auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten. Aus der Sicht eines Preppers sind seine Fähigkeiten und Vorbereitungen die beste Reaktion auf Krisenzeiten.

 

Was sind die Grundsätze des Preppers?

 

Die Grundsäule der Vorbereitung ist die Bevorratung von Nahrung und Wasser. Dazu zählen Beutel und Konserven sowie Mineralwasser. Prepper stellen außerdem sicher, dass ihre Familie in Krisenzeiten ausreichend geschützt ist. Das kann ein ausgebauter Kellerraum, ein externer Schutzraum oder ein vorbereiteter, geheimer Ort sein. Die Vorratshaltung wird in der Regel an diesen Bug-Out-Places gelagert. Die Menge der Vorratshaltung reicht für eine Sicherstellung der Grundbedürfnisse von ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten. Neben der Nahrung halten die Prepper im Allgemeinen auch etliche andere lebenswichtige Versorgungsgüter vor. Dazu gehören zum Beispiel Taschenlampen, Batterien, Streichhölzer, Verbandkästen, Produkte für die Körperpflege, Geschirr, Karten und Material für den Bandschutz.

 

Prepper stellen sicher, dass alle Familienangehörige grundlegende Überlebenstechniken beherrschen. Sie unterrichten ihre Familie in der Selbsthilfe und im Selbstschutz, auch unter schwierigen Bedingungen in Krisenzeiten.

 

Auch sehr gut vorbereiten Personen können bei einem sehr lang anhaltenden Ausfall der Versorgung und öffentlichen Hilfe die Vorräte ausgehen. So haben Prepper auch neben dem Wissen und die Selbsthilfe und den Selbstschutz auch ein erweitertes Wissen in der Selbstversorgung durch natürliche Ressourcen.

 

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